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Zettelkasten: Square One

Ich hatte es schon befürchtet. Das bisherige Konzept war einfach nicht richtig. Ich glaube, es lag daran, dass ich mich zu stark an dem analogen Modell orientiert habe und nicht bedacht, dass ein anderes Interface auch die grundsätzliche Interaktion verändern muss. Die neue Mission lautet:

  • Die Eingabe so einfach und schnell wie möglich halten (Ideen dazu im nächsten Post)
  • Herausfinden, wie viele explizite Verknüpfungen zwischen Zetteln nötig sind und wie viele durch Data Mining/Association Rules generiert werden können – und sollten!
  • Die Interaktion muss straffer strukturiert sein. Klarer Fokus auf Standardfälle.

Eine Konsequenz aus dem allen ist, dass sämtliche Features von “Cards” wahrscheinlich wegfallen werden. Bzw. es wird gar keine “Cards” mehr geben. Nur Objects und Thoughts. Die Herausforderung wird sein, “thoughts on thoughts” (thoughts, die sich auf andere thoughts beziehen) so zu gestalten, dass sie beherrschbar sind.

Was mir sehr hilft, sind die beispielhaften Notizen, dir mir z.B. Tobias geschickt hat oder von denen mir Janina erzählt hat. Daher auch meine Frage: Wenn ihr einen Kasten hättet, in dem ihr alle Zitate, interessanten Links und Gedanken sammelt, – was genau würdet ihr da reinpacken? Habt ihr Notizen für irgendeine Seminar- oder Bachelorarbeit gemacht? Wäre sehr daran interessiert!

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Der Kurze Moment


Ich so zu Jannis Funk, Anfang 2009 im Kurpark Bad Oeynhausen: “Ich würde eigentlich gerne in Richtung Filmregie gehen. Fänd ich spannend.”
Ergebnis, ein halbes Jahr später: Ein von Roman Hagenbrock fotografierter 7-Minuter. Von Jannis (auch Idee, Drehbuch) produziert und von mir (auch Mitautor) inszeniert. Roman hat ihn jetzt mal in HD bei Vimeo hochgeladen. Hat sich die Ultra-Mega-Auflösung doch noch gelohnt…

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Lino hat seinen Reader gefüttert

Gut, dass ich meinen Reader vor ein paar Wochen ordentlich ausgemistet habe. Nach der Ein Herz für Blogs-Aktion ist er wieder ein wenig angeschwollen. Schade war, dass viele einfach nur Blognamen aufgelistet haben – “Flos Webblog” hat mir nicht genug gesagt, um mir es näher anzuschauen. Es gab ja aber auch zum Glück liebevollere Vorstellungen.

Und hier mal zwei Beispiele für Beiträge von vorgestellte Blogs, die mich direkt überzeugt haben und bei mir den Subscribe-Reflex ausgelöst haben:

1. Trailer zum animierten Musical über Selbstmord

(Witzigerweise erwähnte eine Kritik von dem Buch, auf dem das ganze basieren wird, dass sich das Buch wohl schon so lesen würde, als ob es besser ein Film wäre. Beste Vorraussetzungen also.)

 

2. Milch und Honig

(Ich versuche zwar ständig, die Bilder-Blogs in meinem Reader zu minimieren, aber hier mach ich mal wieder eine Ausnahme.)

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Ein ♥ für Blogs

metropolog


Ein freischaffender Autor und Filmemacher schreibt über das, über was ein freischaffender Autor und Filmemacher im Internet schreiben sollte. Und da Filme im Internet (Stichwort: Webserien) ein cooles Thema sind und es die gefälligst auch in Deutschland mehr geben sollte, muss man dieses Blog lesen. Find ich.

CellarDoor – read, watch, listen


Eine Kommilitonin macht genau das, was ich auch mal vorhatte: Sie schreibt einfach zu allem, was sie liest, schaut oder hört, ein paar Worte auf und vergibt Sternchen. Zwischen einem und fünf. Und nimmt man meinen Geschmack als Maßstab (was ich jetzt mal tue), kann man sich auf diese Bewertungen im Großen und Ganzen getrost verlassen.

  • I love you Phillip Morris: Den Film haben wir gemeinsam in der Sneak gesehen. In Paderborn. Katholische Hochburg. Ich hab ja keine Vorurteile, aber… ;)
  • Macho Man: Bücher, von denen ich sonst nie was gehört hätte. Und erst recht nicht gelesen.

Und es geht noch weiter…

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Shakespeare at home

Webcamolog #1:Viel Lärm um nichts” (Shakespeare), II. Aufzug, 3. Szene; Benedikt

Eigentlich wollte ich mit meinem Monologe-Projekt erst starten, wenn meine Kamera wieder da ist. Aber jetzt hat es mich doch gereizt, herauszufinden, wie weit man mit einem Macbook als Kamera so kommt. Das Ergebnis: Webcam-Optik ist für alles andere als Nahaufnahmen – oh wunder! – nicht allzu gut geeignet scheiße.

Worum geht es hier? Vor einigen Wochen ging mir auf, dass es vielleicht ganz gut wäre, ein bisschen Filmschauspiel zu üben. Kann für Filmregie wohl nicht schaden. Also schnappe ich mir jetzt in unregelmäßigen Abständen einen Monolog aus irgendeinem klassischen Theaterstück, bereite den in wertvoller Vorlesungszeit auf und mach daraus ein kurzes Filmchen. Dabei kann ich außerdem ein bisschen mit Premiere rumspielen, ein Gefühl für Kamera entwickeln und so weiter. Die Hoffnung ist, mit der Zeit besser zu werden. Fingers crossed.

P.S.: Ja, der Ton ist scheiße. Noch bin ich auf dem “ich benutze auch den Ton vom internen Mikro”-Trip. Weiß nicht, ob ich das durchziehe.

P.P.S.: Es gibt übrigens von Kenneth Branagh (von wem sonst) eine verdammt gute Verfilmung von dem Stück. Wer die noch nicht gesehen hat, nachholen!

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Bookshelf Porn

Eines meiner absoluten Babies: “Shakespeare in Deutscher Sprache” (Berlin, 1921)

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Sag’s mit einem Lied

Ein paar Leute (ungefähr doppelt so viele, wie bis vorgestern überhaupt je meinen Blog besucht haben) haben es schon gesehen: Ich hab diesem Blog mal wieder ein neues Design spendiert. Und diesmal bin ich sogar recht zufrieden. Der zündende Impuls war ein Beitrag von Marcel, in dem recht ausführlich erklärt, was so toll an seinem neuen Theme ist. Später hat er dann noch ein bisschen erklärt, wie das Ganze technisch funktioniert. Ich also Photoshop angeschmissen und fröhlich drauf los designed. Alles in ein WordPress-Theme gehauen, ne Nacht drüber geschlafen, scheiße gefunden und hier ne Linie entfernt, da ne Farbe geändert… Am Ende war’s dann näher an uarrr.org als ich es geplant hatte. Was ein Freund dann auch per Twitter bemerkte.
Marcel ist nun aber anscheinend jemand, der alle 5 Minuten Twitter nach “uarrr” durchsucht – und deshalb tauchte mein Blog kurze Zeit später in seiner Timeline auf. Wenige Stunden danach hatte sich die Gesamtbesucheranzahl auf meinem Blog mehr als verdreifacht. Was ich damit sagen wollte: Danke, Marcel! Und ich hoffe, du nimmst das neue Design als Kompliment. ;)

Update: Und jetzt bilden wir mal den Bloglink-Zirkel-des-Todes: Marcel’s Reaktion auf diesen Post.

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Relaunch mit Stein

Da ich selbst irgendwie kaum dazu gekommen bin, den alten Blog zu befüllen, hatte ich mich schon vor ein paar Monaten an Gerold gewandt und ihn gefragt, ob er nicht Lust hätte, Posts beizusteuern. Nach Experimenten mit dem alten Blog, haben wir uns nun entschlossen, uns die 2,50 € pro Person und Monat zu gönnen, uns eine richtige Domain mit richtigem Webspace usw. zu holen und den Blog “so richtig” zu starten, ohne Kompromisse. Wenn jetzt also alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, sollte dieser Blog jetzt etwas regelmäßiger befüllt werden. Fingers crossed.

P.S.: Die About-Seiten sind noch etwas leer, aber das werden wir im Laufe der kommende Woche nachholen. Für die Leute, die nur einen von uns kennen und sich wundern, wer dieser “Lino” oder dieser “Gerold” ist.