Webcamolog #1: “Viel Lärm um nichts” (Shakespeare), II. Aufzug, 3. Szene; Benedikt
Eigentlich wollte ich mit meinem Monologe-Projekt erst starten, wenn meine Kamera wieder da ist. Aber jetzt hat es mich doch gereizt, herauszufinden, wie weit man mit einem Macbook als Kamera so kommt. Das Ergebnis: Webcam-Optik ist für alles andere als Nahaufnahmen – oh wunder! – nicht allzu gut geeignet scheiße.
Worum geht es hier? Vor einigen Wochen ging mir auf, dass es vielleicht ganz gut wäre, ein bisschen Filmschauspiel zu üben. Kann für Filmregie wohl nicht schaden. Also schnappe ich mir jetzt in unregelmäßigen Abständen einen Monolog aus irgendeinem klassischen Theaterstück, bereite den in wertvoller Vorlesungszeit auf und mach daraus ein kurzes Filmchen. Dabei kann ich außerdem ein bisschen mit Premiere rumspielen, ein Gefühl für Kamera entwickeln und so weiter. Die Hoffnung ist, mit der Zeit besser zu werden. Fingers crossed.
P.S.: Ja, der Ton ist scheiße. Noch bin ich auf dem “ich benutze auch den Ton vom internen Mikro”-Trip. Weiß nicht, ob ich das durchziehe.
P.P.S.: Es gibt übrigens von Kenneth Branagh (von wem sonst) eine verdammt gute Verfilmung von dem Stück. Wer die noch nicht gesehen hat, nachholen!